Am 19. April 2026 nahm ich an der Hamburger Mastermeisterschaft teil, ein Wettkampf, bei dem sowohl junge als auch erfahrene Schwimmer antreten. Aus meinem Verein waren nur sieben Sportler dabei, mich eingeschlossen. Trotz der kleinen Gruppe war die Atmosphäre voller Gemeinschaft und Zusammenhalt, was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist.
Was mich an diesem Tag beeindruckt hat, war die Vielzahl älterer Schwimmer, die ihre langjährige Leidenschaft zum Schwimmen zeigten. Ich habe großen Respekt vor ihnen, vor allem vor jemandem, der 1945 begonnen hat zu schwimmen und heute noch aktiv ist. Das zeigt, dass Schwimmen eine Sportart ist, die man nur lieben kann. Selbst wenn man einmal eine Pause macht und nach Jahren zurückkehrt, spürt man den Wunsch, wieder ins Wasser zu springen, sowohl mental als auch körperlich.
Selbst ich habe den Weg nach 5 Jahren Auszeit zurück ins Wasser gefunden und bin dankbar, zurückkehren zu können, und sehe im Training und Wettkampf vor allem die Chance, mich kontinuierlich zu verbessern. Denn ich denke das Ziel von allen ist die beste Version seiner selbst zu sein, jeden Tag ein bisschen besser als gestern.
Beim Schwimmen lernt man auch, dass körperliche Unterschiede keine Rolle spielen, egal, wie groß oder klein man ist, ob man kraftvoll oder eher zart gebaut ist. Am Ende zählt nur, dass man die Wand erreicht. Diese Disziplin und der Wille, nicht aufzugeben, bewundere ich bei meinen Mitstreitern. Niemand lässt sich entmutigen, auch bei anstrengenden Momenten.
Ein besonderes Highlight dieses Wettkampfs war der Erfolg von Simon: Er hat im 400-Meter-Freistil den dritten Platz belegt. Das hat mich sehr beeindruckt und zeigt, wie viel harte Arbeit und Einsatz sich auszahlen.
Schwimmen ist eine Herausforderung, die man nur lieben kann. Es lehrt Geduld, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen. Es ist mehr als nur ein Sport, es ist eine Leidenschaft, die jeden Schwimmer immer wieder neu motiviert, besser zu sein.
Von Chiara Victoria Ortiz Crespo

